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Meine Gedanken während des Gottesdienstes anlässlich meiner Einführung am 28. Januar 2018 in Soltau

Das ist jetzt im Gottesdienst der Ort und die Zeit für Verkündigung. Auch Glaubenszeugnis genannt, wenn dieser Auftrag - wie bei Wortgottesdienstleitenden und bei mir - auf Taufe und Firmung beruht. Jetzt ist wieder dieser Moment, in dem nur eine Person hier vorne spricht - in der Regel - und die anderen schweigen dabei zuhören – bestenfalls. In der Hoffnung, dass das Gesagte das Zuhören lohnt, ein Glücksfall, wenn es berührt! Andere sind vielleicht einfach nur, beinahe notgedrungen still. Kinder zum Beispiel, - wo seid ihr denn? - weil die Großen bei Kindergeräuschen ärgerlich werden könnten und sich dann das böse Gucken für die Kleinen so blöd anfühlt. Man sagt ja, diese Kleinen seien der Kirche Zukunft dabei sind sie doch längst ihre Gegenwart, sind Kirche jetzt, so wie sie sind. Wie toll wäre das, wenn nicht nur einzelne hier vorne sondern viele an vielen Orten für ihren Glauben Worte hätten und Taten? So, dass die Hörenden betroffen wären, wie...
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Zweite Woche im Dekanat Celle

Begegnungen Die vergangene Woche war von vielen Begegnungen mit einzelnen und Gruppen geprägt. Mit dem Büro ist es noch nicht weiter gegangen, einen Laptop samt Drucker werde ich in der kommenden Woche bekommen. Lokale Kirchenentwicklung Neben Gesprächen mit Pater Andreas und anderen Kollegen und Kolleginnen war ich auf zwei Abenden zur lokalen Kirchenentwicklung. Der Aufbau und Ablauf war jeweils gleich, einzelne Details unterschieden sich. Tolle Leute gibt es da in den Gemeinden! Starke Persönlichkeiten, die wissen, was sie wollen! Geärgert hat mich, dass sie nach meinem Gefühl nicht unbedingt ernst genommen wurden. Da haben sich die entsprechenden Leute zu Recht gegen gewehrt. Es ist durchaus unverständlich, warum jahrelang Zusammenwachsen propagiert wird und sich an einem solchen Abend dann wieder in nach Kirchorten getrennte Gruppen aufgeteilt werden soll. Und dass Widerstand – ob berechtigt oder nicht – mit „bocken“ bezeichnet wird, geht nach meinem Empfinden gar nicht. ...

Meine erste Woche

Seit einer Woche bin ich nun nicht mehr für die Urlauberseelsorge eingesetzt, sondern Pastoralreferentin im Dekanat Celle. Mehr oder weniger unregelmäßig werde ich hier veröffentlichen, was ich dabei so mache. Denn das Dekanat ist groß. Mal eben auf einen Kaffee vorbei zu kommen, ist da schon eine Herausforderung. Mein Büro befindet sich in Soltau im Pfarrhaus. Neben dem Pfarrbüro und dem Büro des Gemeindereferenten befinden sich noch weitere Büroräume und Wohnungen in diesem alten Forsthaus. Mein Schreibtisch steht im ehemaligen Büro der Jugendreferentin für die Dekanate Celle und Verden. Montag wurde ich von der Sekretärin mit offenen Armen, Kaffee und einem Blumenstrauß empfangen. Wir haben lange miteinander gesprochen. Pfarrbüros sind eine großartige Info-Zentrale! Dann ging es daran, das Büro nutzbar zu gestalten. Vom ehemaligen Jugendbüro war noch alles vor Ort. Alte Prospekte habe ich zunächst mal entsorgt, drei Kartons voll ... Die anderen Materialien und Bücher wurden so...