Das ist jetzt im Gottesdienst der Ort
und die Zeit für Verkündigung.
Auch Glaubenszeugnis genannt,
wenn dieser Auftrag
- wie bei Wortgottesdienstleitenden und bei mir -
auf Taufe und Firmung beruht.
Jetzt ist wieder dieser Moment,
in dem nur eine Person hier vorne spricht
- in der Regel -
und die anderen schweigen
dabei zuhören – bestenfalls.
In der Hoffnung, dass das Gesagte
das Zuhören lohnt,
ein Glücksfall, wenn es berührt!
Andere sind vielleicht einfach nur,
beinahe notgedrungen still.
Kinder zum Beispiel,
- wo seid ihr denn? -
weil die Großen bei Kindergeräuschen
ärgerlich werden könnten
und sich dann
das böse Gucken
für die Kleinen
so blöd anfühlt.
Man sagt ja, diese Kleinen seien
der Kirche Zukunft
dabei sind
sie doch längst ihre Gegenwart,
sind Kirche jetzt,
so wie sie sind.
Wie toll wäre das,
wenn nicht nur einzelne hier vorne
sondern viele an vielen Orten
für ihren Glauben Worte hätten und Taten?
So, dass die Hörenden betroffen wären,
wie damals bei Jesus von Nazareth!
So etwas in der Art haben wir
- und habe ich -
in den letzten Jahren gemacht
im Zusammenhang mit Freizeit und Tourismus.
Wir haben alte und neue Bilder und Worte gesucht,
verständlich über das zu sprechen,
was uns in unserem Leben trägt.
Auf Pilgerwegen haben wir
die Schöpfung betrachtet und bewundert
und damit eigentlich den gemeint,
der unser aller Ursprung ist.
Wir haben Bibelstellen so erzählt,
dass sie auf Campingplätzen und bei Ferienaktionen
begreifbar wurden.
So mit Brotbacken und teilen
- das kennen Sie -
und Schatzsuchen,
weil das ja blöd wäre,
bliebe der Schatz
einfach so im Acker versteckt.
Wir haben dafür geworben,
dass Kirchentüren geöffnet sind.
Kirchen als stille Rückzugsräume
und Orte des Gebets.
Weil solche Räume so wichtig sind
und leider viel zu selten.
Immer wieder haben wir Gottesdienste vorbereitet und gefeiert.
Haben darum gerungen,
wie wir das befreiende Wort Gottesdienst
verständlich verkündigen können.
In einer Sprache, die auch die Kleinen verstehen,
ohne für die Großen banal zu sein.
Und jetzt?
Bin ich hier.
Im Dekanat Celle.
Zwischen Celle, Hambühren und Hermannsburg,
Soltau, Schneverdingen und Bispingen,
Faßberg, Munster und Bergen,
Unterlüß, Nienhagen und Lachendorf,
Wathlingen, Wietze und Winsen.
Zwischen Militärgemeinden,
katholischen Kindergärten und Schulen,
Vereinen und Verbänden,
Caritas und Bahnhofsmission
und all den Kirchorten,
von denen ich noch nichts weiß.
Vielleicht haben einige von Ihnen ja Lust,
mit mir zusammen auszuprobieren,
wie das geht,
heute verständlich von dem zu sprechen,
was uns trägt.
Und nicht nur zu reden, sondern auch
unserem Glauben Beine zu machen,
wie beim Pilgern
und ihn in die Hände zu nehmen,
wie beim Essen für Bedürftige.
Mit Lust und Lachen,
damit man die Mühe nicht so merkt,
die zweifellos dazu gehört.
Und – wo das geht – gemeinsam mit anderen.
Weil wir ja irgendwie zusammen gehören.
Zumindest auf dem Papier.
Und weil wir zu der einen Kirche gehören,
die größer ist, als alle Konfessionen.
Und weil ja schon ganz viel wächst
in diesem Garten „Dekanat“.
Ich mache mir dann mal die Hände schmutzig
und helfe mal mit beim Beackern.
Amen
und die Zeit für Verkündigung.
Auch Glaubenszeugnis genannt,
wenn dieser Auftrag
- wie bei Wortgottesdienstleitenden und bei mir -
auf Taufe und Firmung beruht.
Jetzt ist wieder dieser Moment,
in dem nur eine Person hier vorne spricht
- in der Regel -
und die anderen schweigen
dabei zuhören – bestenfalls.
In der Hoffnung, dass das Gesagte
das Zuhören lohnt,
ein Glücksfall, wenn es berührt!
Andere sind vielleicht einfach nur,
beinahe notgedrungen still.
Kinder zum Beispiel,
- wo seid ihr denn? -
weil die Großen bei Kindergeräuschen
ärgerlich werden könnten
und sich dann
das böse Gucken
für die Kleinen
so blöd anfühlt.
Man sagt ja, diese Kleinen seien
der Kirche Zukunft
dabei sind
sie doch längst ihre Gegenwart,
sind Kirche jetzt,
so wie sie sind.
Wie toll wäre das,
wenn nicht nur einzelne hier vorne
sondern viele an vielen Orten
für ihren Glauben Worte hätten und Taten?
So, dass die Hörenden betroffen wären,
wie damals bei Jesus von Nazareth!
So etwas in der Art haben wir
- und habe ich -
in den letzten Jahren gemacht
im Zusammenhang mit Freizeit und Tourismus.
Wir haben alte und neue Bilder und Worte gesucht,
verständlich über das zu sprechen,
was uns in unserem Leben trägt.
Auf Pilgerwegen haben wir
die Schöpfung betrachtet und bewundert
und damit eigentlich den gemeint,
der unser aller Ursprung ist.
Wir haben Bibelstellen so erzählt,
dass sie auf Campingplätzen und bei Ferienaktionen
begreifbar wurden.
So mit Brotbacken und teilen
- das kennen Sie -
und Schatzsuchen,
weil das ja blöd wäre,
bliebe der Schatz
einfach so im Acker versteckt.
Wir haben dafür geworben,
dass Kirchentüren geöffnet sind.
Kirchen als stille Rückzugsräume
und Orte des Gebets.
Weil solche Räume so wichtig sind
und leider viel zu selten.
Immer wieder haben wir Gottesdienste vorbereitet und gefeiert.
Haben darum gerungen,
wie wir das befreiende Wort Gottesdienst
verständlich verkündigen können.
In einer Sprache, die auch die Kleinen verstehen,
ohne für die Großen banal zu sein.
Und jetzt?
Bin ich hier.
Im Dekanat Celle.
Zwischen Celle, Hambühren und Hermannsburg,
Soltau, Schneverdingen und Bispingen,
Faßberg, Munster und Bergen,
Unterlüß, Nienhagen und Lachendorf,
Wathlingen, Wietze und Winsen.
Zwischen Militärgemeinden,
katholischen Kindergärten und Schulen,
Vereinen und Verbänden,
Caritas und Bahnhofsmission
und all den Kirchorten,
von denen ich noch nichts weiß.
Vielleicht haben einige von Ihnen ja Lust,
mit mir zusammen auszuprobieren,
wie das geht,
heute verständlich von dem zu sprechen,
was uns trägt.
Und nicht nur zu reden, sondern auch
unserem Glauben Beine zu machen,
wie beim Pilgern
und ihn in die Hände zu nehmen,
wie beim Essen für Bedürftige.
Mit Lust und Lachen,
damit man die Mühe nicht so merkt,
die zweifellos dazu gehört.
Und – wo das geht – gemeinsam mit anderen.
Weil wir ja irgendwie zusammen gehören.
Zumindest auf dem Papier.
Und weil wir zu der einen Kirche gehören,
die größer ist, als alle Konfessionen.
Und weil ja schon ganz viel wächst
in diesem Garten „Dekanat“.
Ich mache mir dann mal die Hände schmutzig
und helfe mal mit beim Beackern.
Amen
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